Der Rettungssport wird auch in der OG Detmold groß geschrieben. Jedes Jahr behaupten sich einige Jugendliche bei den Bezirkswettkämpfen und versuchen sich für die Landesmeisterschaften zu qualifizieren.

Geschwommen wird in Einzel- und Mannschaftsdisziplinen, die an zwei Märzsonntagen ausgetragen werden.

Vormittags beginnt der Wettkampf mit der Durchführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW). Die HLW wird an einem Phantom durchgeführt. Hierbei wird die Erste-Hilfe-Technik mit Ansprechen, Atem- und Pulskontrolle sowie Atemspende und Herzdruckmassage per Wettkampfrichtern abgenommen.

Nachmittags beginnt der eigentliche Wettkampf mit den einzelnen Schwimmdisziplinen.

Zu den Disziplinen zählt das Hindernisschwimmen, dass in jeder Altersklasse (AK12 bis AK 45) über eine Länge von 50 m bis 200 m geschwommen wird. Dabei ist ein 70 cm tiefes Hindernis auf der Mitte eines 25 m Schwimmbeckens angebracht, das untertaucht werden muss. Das Hindernisschwimmen ist die erste Disziplin bei Einzel- wie auch bei Mannschaftswettkämpfen, die es zu schwimmen gilt.

Bei einem Einzelwettkampf folgt hierauf das Retten ohne Flossen und anschließend das Retten mit Flossen. Bei diesen Disziplinen gilt es über eine bestimmte Distanz (ohne Flossen 25 m und mit Flossen 50 m) in Freistil anzuschwimmen, eine Rettungspuppe (vollständig gefüllt mit Wasser, Gewicht ca. 50 kg) aus einer Tiefe von bis zu 2,50 m heraufzuholen. Mit dieser muss eine weitere Distanz von 25 m bis 50 m zurückgelegt werden.

Als letzte Disziplin beim Mannschaftswettkampf steht das Abschleppen der Puppe an, das in einer 4 x 25 m Staffel absolviert wird. Dabei ist zubeachten, dass die Puppe mit dem Gesicht immer über Wasser bleibt muss und die Übergabe der Puppe im möglichst kurzer Zeit zu geschehen hat.

Es konnte sich bis jetzt in jedem Jahr entweder eine Mannschaft und oder ein Einzelschwimmer für die Landesmeisterschaften qualifizieren.