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Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Landesverband Westfalen - Bezirk Lippe e.V. - Ortsgruppe Detmold

Aktivitäten 2005

Wesertour 2005

Das Bootstour-Wochenende auf der Weser wurde aufgrund der schlechten Wetterprognose zu einem Tagestrip. So ging es am Pfingstsonntagmorgen um 8 Uhr ab "Pinneichen" mit noch argwöhnischen Blicken zum Himmel los.

In Holzminden - unserem Startpunkt - herrschte bereits strahlender Sonnenschein, so dass die beiden Schlauchboote nach einem zweiten Frühstück zu Wasser gelassen werden konnten. Gegen 10.30 Uhr bei Flusskilometer 82 starteten unsere Schlauchboote flussabwärts in Richtung Bodenwerder. Zuerst noch dick eingemummt, konnten die Bootsbesatzungen ihre ersten dicken Pullis, aufgrund des unverhofft guten Wetters, nach ein paar Minuten paddeln bereits ablegen.

Detmolder Paddler

Weser Paddeltour 2005

Die Schlauchboote waren von unterschiedlicher Größe, so dass auf dem größeren schwarzen Boot 8 Leute (ausgelegt für 12 Personen) und auf dem kleineren roten Boot nur 3 Personen (ausgelegt für 8 Personen - wer's glaubt?) Platz fanden. Noch voller Elan fand auch gleich ein kleines Wettpaddeln zur nächsten Brücke statt, dass aber nach ein paar anstrengenden 100 Metern und durch die anfänglichen Steuerungsschwierigkeiten vergessen wurde.

Unser Versorgungsteam sowie das begleitende Motorboot erwarteten uns nach 2 Stunden paddeln und auch manchem Treibenlassen in Polle zum Mittagessen. Einziges Problem war jedoch die plötzlich auftretende Strömung nahe der Anleger. Doch nach einigem hektischen Seilwerfen hier und eiligen grapschenden Fingern dort, konnten beide Boote die Strömung bezwingen und am Anleger festmachen.

Nach der Brotzeit und den ersehnten Toilettengängen ging es weiter.

Nächster Halt: Bodenwerder.

Die Bootsbesatzung auf dem roten Boot wurde durch eine Person verstärkt, so dass dieses jetzt auch manövrierfähiger und schneller vorankam. Dies machte sich nach ein paar Kilometern auch bemerkbar, da das schwarze Schlauchboot immer mehr zurückfiel. Wie sich nachher aber herausstellte, sollte dies nur das Ergebnis einer eingelegten Kekspause gewesen sein.

Das Begleitboot kundschaftete unterdessen einen geeigneten Anlegeplatz in Bodenwerder aus, an dem die Boote an Land gebracht werden konnten. Dieser Platz wurde dem Versorgungsteam sowie den Bootsbesatzungen mitgeteilt. "Nach der dritten Brücke in Bodenwerder, rechts."

Nach weiteren 2 Stunden, einem Crewtausch auf der Weser und einigen nassen Füßen wurde also in Bodenwerden nach der besagten dritten Brücke Ausschau gehalten und der Anlegeplatz gesucht. Bei Flusskilometer 112 - also nach guten 30 km paddeln - kamen wir bei schönstem Wetter in Bodenwerder an, hievten die Boote aus dem Wasser und erfreuten uns an Kaffe und den verschiedenen Kuchensorten.

Nun musste nur noch gewartet werden bis der Bootstrailer und die übrigen Autos geholt wurden. Danach wurden die Boote getrailert sowie die Paddel und die Schwimmwesten verstaut. Nach einem anstrengenden Tag auf der Weser ging es wieder zurück nach Detmold, um dort beim gemütlichen Grillen und einem Bierchen den Ausflug zu beenden.

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Pippi Langstrumpf in der Freilichtbühne Bellenberg

Am 28.08.2005 ging es mit dem Bus, dank der regen Teilnehmerzahl, zur Freilichtbühne nach Bellenberg. Der Sonnenschein und die angenehmen Temperaturen lockten auch etliche andere zur Aufführung des Kinderstücks "Pippi Langstrumpf".

Pippi Langstrumpf

Freilichtbühne Bellenberg - "Pippi Langstrumpf"

Nachdem die Geburtstagskinder versorgt waren, konnte mit dem Stück begonnen werden. Um Pippi Bescheid zu geben, dass es losgehen konnte, wurde von den Besuchern ohrenbetäubend nach "Pippi" gerufen. Dies sollte natürlich nicht gleich beim ersten Mal klappen. Nach weiteren noch lauteren Rufen, kam Pippi mit ihrem Pferd "kleiner Onkel" und ihrem Affen "Herr Nielsson" auf die Bühne gesprungen und fing an ihre "Villa Kunterbunt" zu beziehen. Dabei sang sie das Pippi Langstrumpflied:

2 x 3 macht 4

Widdewiddewitt und Drei macht Neune!

Ich mach mir die Welt

Widdewidde wie sie mir gefällt...

Schon bald bekam sie Besuch von den Nachbarskindern Annika und Tommi Settergren, die bald ihre Freunde wurden. Nicht nur die beiden hatten Schwierigkeiten mit ihrem richtigen Namen, der da lautet: Pippilotta, Viktualia, Rollgardina, Pfefferminz, Efraimstocher Langstrumpf. Auch Fräulein Prüsselius, die Dame vom Kinderheim und die Polizisten bekamen ihn nicht auf die Reihe und so wurde sie einfach von jedem "Pippi" genannt.

Zusammen mit ihren Freunden Tommi und Annika fing das kleine freche, rothaarige Mädchen an die Erwachsenenwelt durcheinander zu bringen. So forderte sie den Starken August auf dem Rummel zum Kampf heraus und besiegte diesen mit links, da Pippi nicht nur Seemannstochter ist, sondern auch das stärkste Mädchen der Welt.

Bei dem Kaffeekränzchen von Frau Settergren, der Mutter von Tommi und Annika, konnte Pippi ihre Manieren unter Beweis stellen. So wurde aus dem normalerweise ruhigen und harmonischen Kaffeklatsch ein turbulentes und witziges Abenteuer. Nicht zuletzt als Pippi den Versuch startete von der Sahnetorte die rote Kirsche aus der Mitte mit dem Mund zu stibitzen und dabei vollends mit dem Gesicht in der Torte verschwand. Auch in der Schule war Pippi nicht zu gebrauchen und verwirrte die arme Lehrerin durch ihr ungestümes Verhalten und ihre Fragen.

Da Pippi einen Koffer voll mit Goldstücken besaß, gab es natürlich auch Diebe, die versuchten den Koffer zu stehlen. Dabei haben diese die Rechnung ohne Pippi gemacht. So mussten sie mit ihr Tanzen und ihre Späße über sich ergehen lassen.

Zu guter letzt kam ihr Vater auf seinem Piratenschiff der "Hoppetosse". Das Wiedersehen wurde gefeiert und bald stand für die Pippi die Entscheidung an, ob sie mit über die weiten Meere ziehen wollte oder ob sie bei ihren neuen Freunden bleiben möchte. Pippi entschied sich für die Villa Kunterbunt und ihre Freunde.

So endete mit dem Pippi-Langstrumpflied ein schöner und lustiger Nachmittag auf der Freilichtbühne in Bellenberg. Im Bus wurde sich noch rege über die Erlebnisse von Pippi und ihren Freunden unterhalten bis wir wieder in Detmold ankamen.

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Teuto-Kletterpark am Hermann-Denkmal

Am Samstag, den 10.09.2005, trafen sich die 25 Teilnehmer um 8.15 Uhr am Aqualip um in Fahrgemeinschaften zum Hermannsdenkmal zu fahren.

Um 9 Uhr wurden dann erst mal die Klettergurte und Helme verteilt ehe wir in 2 Gruppen geteilt wurden und unsere Sicherheitseinführung erhielten. Wichtigstes Element waren die Karabiner. So musste man bei jedem betätigen der Karabiner mit seinem Helfer kommunizieren: "Karabiner 1 umhängen? - Ja. - Gesichert." Damit der Helfer die Sicherung sehen konnte, wurde ein deutlicher Sicherheitszug am Sicherungsseil vorgenommen, bevor es mit Karabiner 2 weitergehen konnte: "Karabiner 2 umhängen? - Ja. - Gesichert." Bei nicht Beachten dieser Regeln wurden gelbe und rote Karten - wie beim Fußball - verteilt von denen wir aber verschont blieben.

Teuto Kletterpark

Klettern im Teuto Kletter-Park

Nachdem der grüne Parcours in 1 m Höhe absolviert war, ging es in die höheren Gefilde. Die eine Hälfte nahm den blauen Parcours, der nächst schwierigere, die anderen den roten. Dieser ist der längste und vom Schwierigkeitsgrad der mittlere der fünf Parcours. In beiden Schwierigkeitsstufen kamen einige an Ihre Grenzen und wurden von den Guides heruntergeholt. Die Stationen waren sehr vielfältig. So ging es im blauen Parcours mit einer Hängebrücke los, gefolgt von 3 Holzbalken, die in Seilen hingen und dadurch sehr wackelig waren. Viel Überwindung kostete der Balanceakt auf einem Stahlseil mit zwei überkreuzten locker angebrachten Seilen. Hier musste man sich richtig nach vornüber lehnen um ein wenig Spannung ins Seil zu bekommen und dadurch auch Halt. In der Mitte des Stahlseils am Kreuzungspunkt der oberen Seile galt es sich umzudrehen und den Weg am anderen Seil fortzusetzen. Danach folgten ein paar leichtere Übungen wie z. B. ein Stahlseil, das durch Stangen stabilisiert wurde oder ein großes Kletternetz, das es zu überwinden gab. Den meisten Spaß bereiteten jedoch die beiden Seilrutschen am Ende des Parcours. Wer diesen überstanden hatte konnte in einen schwierigeren Wechseln wie den roten oder den violetten.

Der rote Parcours hatte Highlights wie das Skateboard oder zwei lose über Kreuz gespannte Seile oder der "Tarzanswing" - bei dem man mit einem Seil in ein Kletternetz schwingen musste um dann auf die nächste Plattform zu gelangen. Auch dieser sehr kraftraubende Parcours endete mit einer Seilrutsche.

Für den violetten Parcours musste man den Anfang des roten gehen, um dann in 8 m Höhe auf den violetten zu wechseln. Hier ging es darum Steigbügel zu überwinden oder ein Stahlseil mit Stangen, die jedoch soweit auseinander lagen, dass man zeitweise nur balancierend - eventuell mit anfassen der Sicherungslei-ne - die nächste Stange erreichen konnte. Highlight in diesem Parcours ist die super lange Seilrutsche, bei der es sehr lange dauert ehe man endlich loslegen kann, da man wie bei den anderen auch erst noch die Rutschvorrichtung herü-berziehen musste.

Zwei der Teilnehmer trauten sich sogar noch in den schwarzen Parcours, den schwierigsten überhaupt. Dieser befindet sich in 12 bis 16 m Höhe. Zur Unterstützung kam ein Guide mit, der den beiden ein paar Tipps gab wie sie z. B. mit einem Trapez über ein Stahlseil balancierend die nächste Plattform erreichen konnten. Viele Zuschauer fanden sich ein und applaudierten für den gelungenen Übergang.

Gegen 15 Uhr ging es nach Hause. Die meisten am Ende ihrer Kräfte oder einfach nur fix und fertig. Es war ein schöner Ausflug, der auch sicherlich noch mal wiederholt wird!

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